26.09.2017

Neues aus Dresdner Ateliers - Künstlerbund Dresden e.V.

89. Ausstellung "Kunst in der Villa Eschebach"

Wir laden zur Ausstellungseröffnung ein:


Dienstag, 26. September 2017, 19.00 Uhr
Villa Eschebach, Georgenstraße 6, 01097 Dresden

Begrüßung: Thomas Müller, Vorstandssprecher Volksbank Dresden-Bautzen eG
Begrüßung: Torsten Rommel, Geschäftsführer Künstlerbund Dresden e.V.
Einführung: Claudia Reichardt, Kunstvermittlerin
Musik: Andreas Scotty Böttcher, Jazzimprovisationen auf dem Vibraphon

Wir bitte um Verständnis, dass zu Eröffnung keine Sitzplatze zu Verfügung stehen.
Kostenlose Pakrplätze finden Sie auf unserem Bankparkplatz Bautzner Straße / Ecke Glacisstraße.

Die Ausstellung läuft bis zum 1. Dezember 2017.

Luc Saalfeld aus dem Zyklus Formstudien

Bereits zum zweiten Mal, nach 2015, stellen Künstler des Künstlerbund Dresden e. V. in einer Überblicksausstellung Arbeiten in der Villa Eschebach aus. Beworben haben sich mit über 120 rund ein Viertel der im Verband organisierten Kunstschaffenden. Eine Jury wählte 27 davon aus, die nun ihre aktuellen Werke aus den Genres Grafik, Malerei, Zeichnung und Fotografie zeigen. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass sich bei diesem Auswahlverfahren mehr junge Künstlerinnen und Künstler beworben haben. Ihre unterschiedlichen Handschriften, die sich deutlich von den Berliner und Leipziger Strömungen der letzten Jahre abheben, zeigen selbstbewußte Eigenständigkeit. Damit verknüpft sich auch die Hoffnung, dass Dresden zukünftig wieder mehr Aufmerksamkeit in der zeitgenössischen Kunstwelt erhält. Und so begeistert die Ausstellung mit einem Ausschnitt neuer Werke etablierter Kunstschaffender und (noch!) weniger bekannten Handschriften aus Dresdner Ateliers. Der Ausstellungsort Villa Eschebach hat sich als besonders wichtig für die Dresdner Gegenwartskunst etabliert und ist in den 20 Jahren seines Bestehens in das Kunstgedächtnis der Stadt eingegangen. Wir freuen uns darüber, doch zeigt diese Tatsache auch, dass es gerade in der Kulturstadt Dresden zu wenig größere Ausstellungsräume gibt, die zudem noch erschwinglich, öffentlich zugängig und somit als Plattform zeitgenössischer Kunst funktionieren. Im Hinblick auf die angestrebte Bewerbung der Stadt Dresden als Kulturhauptstadt Europas 2025 scheint hier noch deutlicher Nachholbedarf zu bestehen. Die hier ausstellenden Künstlerinnen und Künstler können natürlich nicht vollumfänglich die derzeitige Entwicklung der Dresdner Kunstproduktion abbilden. Wir wollen deshalb die Zusammenarbeit mit dem Künstlerbund Dresden e. V. fortsetzen und 2019 erneut das dann
»Neue aus Dresdner Ateliers« präsentieren. Dieter Hoefer