200 Jahre Raiffeisen

Am 30. März 1818 wurde der Vater der Genossenschaftsidee geboren

Presseinformation 04/2018 vom 22.03.2018

Dresden. Geboren sind sie beide im Jahr 1818. Auf die Fragen und Nöte der Zeit hatten Karl Marx und Friedrich Wilhelm Raiffeisen unterschiedliche Antworten. Während Marx in der revolutionären Umwälzung der Besitz- und Produktionsverhältnisse die Lösung aller Nöte des Proletariats sah, setzte Raiffeisen (sowie Schulze-Delitzsch) auf einen anderen Weg: Hilfe zur Selbsthilfe in demokratisch verfassten Genossenschaften.

Genossenschaften wirtschaften nachhaltig und verantwortungsbewusst, sie fördern ihre Mitglieder und sind fest in der Region verankert. Ob Kreditgenossenschaften, ländliche und gewerbliche Genossenschaften: hinter jeder einzelnen verbergen sich Gründer, Mitglieder und eine starke Idee: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“ (Raiffeisen)

Die Volksbank Dresden-Bautzen eG ist dem Erbe Raiffeisens verpflichtet. „Eine Wertegemeinschaft mit den Zielen soziale Gerechtigkeit, Zusammenhalt, Eigenverantwortung, Solidarität, Partizipation und demokratische Strukturen ist oft formulierter Wunsch“, so Remo Teichert, Vorstandsmitglied der Bank. „In der Genossenschaft sind diese Werte lebendig.“

Die Volksbank Dresden-Bautzen eG wird von 43.729 Mitgliedern aus unserer Region getragen. Der landwirtschaftliche Sektor ist ein bedeutender Bereich des Bankgeschäftes und liegt im Branchenvergleich der Kreditausleihungen an dritter Stelle.